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Der Mut selbstehrlich zu leben
(I'm feeling accomplished)
Ich behaupte: „tatsächliche Macht“ ist der Mut, hier in Selbstehrlichkeit, praktisch und in jedem Atemzug zu leben."
Hierzu möchte ich ein praktisches Beispiel geben:
Es braucht schon Mumm selbstehrlich zu leben – ehrlich zu sich selbst zu sein.
In unserem ganzen Leben haben wir uns konditioniert und angepasst an die Norm von "wie sollte ich sein", angepasst und konditioniert gemäß unserer Vorfahren – wir haben nicht wirklich gelebt als 'wer wir sind' – wir lebten gemäß dem was uns bereits vorgegeben ist.
Wir haben uns an eine Welt angepasst, an eine Gesellschaft, eine Kultur, welche das „Selbst" entsprechend formt – anstatt zu leben und zu erkennen, dass wir selbst die Welt sind, eins und gleich hier in Selbstausdruck. So ist es immer ein "sich einfügen" gewesen und kein HIER in SELBSTAUSDRUCK.
Selbstehrlichkeit geht 'gegen' alle Konditionierungen, Anpassungen, Akzeptanzen und Normen, die in dir existieren als du selbst und deine Welt – denn Selbstehrlichkeit ist auf dich SELBST gerichtet, nicht auf andere, nicht auf eine Gesellschaft, nicht auf eine Kultur = nur SELBST. Deshalb braucht es Mut, selbstehrlich zu sein und dann wirklich selbstehrlich zu leben = das ist Macht – denn du hast dich selbst in der Hand, du bist deine eigene Richtlinie, das ist der Ausgangspunkt von Selbstehrlichkeit.
Es baut sich hier eine Spannung auf zwischen dir und deiner Welt – denn du "passt nicht mehr rein", du passt dich nicht mehr an oder konstruierst oder konditionierst dich nicht mehr nach der Realität deiner Vorfahren, die dir die 'Norm' vorlebten. Durch deine Selbstbewegung und die Bewegung anderer in deiner Welt entsteht Reibung als 'Konflikt'.
Reibung = Stränge von Beziehungskonstrukten die innerhalb deines Bewusstseins verbunden / zu einander geführt werden, von dir selbst allerdings getrennt. Diese Beziehungsstränge werden 'aufgelöst', indem du hier in Selbstehrlichkeit lebst. Du erlöst dich von den Beziehungen zu deiner Welt und zu anderen Menschen – die in dir vorbestimmt waren, als 'wer ich bin' in jeder einzelnen Situation, Lebenslage, in jedem Ereignis oder Erlebnis. Damit ist das 'wer ich bin' nicht mehr von Beziehungskonstrukten vorbestimmt – sondern wer ich bin ist die Erfahrung von mir selbst hier in Selbstehrlichkeit.
Ich habe für mich entdeckt, dass die Angst selbstehrlich zu sein und zu leben –die Angst ist, verantwortlich für mich zu sein – es ist einfacher sich anzupassen und zu konditionieren, mich einzufügen in die Welt da draußen und mich anderen Menschen anzupassen – Beziehungen aller Art zu schaffen – denn das bietet die Illusion von 'Sicherheit' und 'Schutz' – 'Zugehörigkeit' zu dieser Welt mit anderen – gewissermaßen 'gleich' zu sein.
Es gibt die Vorstellung, das wir nicht selbstverantwortlich sein können – das wir 'Beziehungen' als 'Hilfe' mit und von anderen in dieser Welt brauchen und verlangen – hier aber haben wir die Selbstvergebung, das Atmen und die Korrektive Umsetzung als Unterstützung für uns SELBST, um HIER selbstehrlich zu leben, Eins und Gleich mit und als Leben, HIER in jedem Atemzug.
Ein praktisches Beispiel von Kraft, von dem Mut selbstehrlich hier zu leben, ist in dir selbst und als du selbst anzufangen, deine Anteilnahme an und in dieser Welt zu beobachten. Sei ehrlich zu dir selbst und sei sicher das du immer ehrlich zu dir bist, egal was kommt, denn dann bist du auch sicher, dass du selbstehrlich bist mit denen in deiner Welt als du selbst – egal was kommt.
Immer zuerst du selbst – sei vorsichtig mit der Tendenz Selbstehrlichkeit auf andere zu projizieren, ohne vorher absolut sicher zu sein, dass du ABSOLUT selbstehrlich zu und mit dir selbst bist, kein Wanken, keine Unsicherheit, kein Zweifel.
Ein Beispiel von Selbstehrlichkeit:
Angst zu haben vor jemandem –
diese Angst zu akzeptieren und zu erlauben wäre selbstunehrlich;
anderen die Schuld zu geben, diese Angst hervorgerufen zu haben, wäre selbstunehrlich;
Entschuldigungen zu erfinden, warum diese Angst existiert, wäre selbstunehrlich;
weiter in Angst zu leben vor einem bestimmten Wesen wäre selbstunehrlich.
WARUM? Weil DU die Angst akzeptiert und dir erlaubt hast, weiterzumachen. Du kannst die Angst stoppen in dem Moment in dem du sagst: NEIN! NICHT WEITER! Ich will nicht in Angst leben – ich gebe sie ab, das bin ich nicht!
Darum ist es in diesem simplen Beispiel mutig, selbstehrlich zu leben – denn du lebst den Mut, aufzustehen in Selbstehrlichkeit als ein lebendiges Statement von 'wer du bist' hier. Die Kraft liegt in der Einfachheit, in den scheinbaren 'Kleinigkeiten' / 'bedeutungslosen Momenten', in denen du dich in dir selbst aufrichtest und als du selbst in Selbstehrlichkeit stehst, und nicht akzeptierst / dir nicht erlaubst, weiterhin unehrlich zu dir selbst zu sein und weiterhin an deinem manifestierten Bewusstsein als Gedanken und Gefühle usw. teilzunehmen.
Werde nicht gleich übermütig bei der Selbstanwendung, beginne mit dir selbst; hier im konkreten Leben, in diesem Moment in der Welt an der du Teil hast.
Vieles wird in deiner Welt Reaktionen in dir 'hervorrufen' – achte auf die Momente, in denen du auf etwas oder auf Andere reagierst: sie sind eine Möglichkeit, selbstehrlich zu dir selbst zu sein und tatsächlich in solchen Momenten den Mut zu finden selbstehrlich zu sein – und nicht den scheinbar einfachen Weg zu wählen indem du deine weitere Teilnahme am Bewusstsein, Gedanken, Gefühle usw. rechtfertigst und aufgibst. Lebe die Macht die du bist, sei mutig und traue dich selbstehrlich zu dir selbst zu sein in den vielen kleinen/einfachen Momenten in dieser, deiner Welt.
Jack
15. April 2008
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